Bauwerksuntersuchung an der Hochstraße B (“Stelze”) der A 1
Ab dem 24. März 2025 führt die Autobahn GmbH des Bundes, Niederlassung Rheinland (Autobahn Rheinland) Arbeiten zur Untersuchung der Hochstraße B („Stelze“) der A 1 zwischen den Autobahnkreuzen Leverkusen und Leverkusen-West durch.
Was wurde gemacht?
Im Zuge der Untersuchungen wurden Stemmarbeiten durchgeführt, um die sogenannten Hüllrohre, in denen der Spannstahl liegt, freizulegen. Dabei sind Proben des verbauten Spannstahls entnommen worden, dieauf ihren Zustand untersucht werden. Die Öffnungen wurden abschließend sofort wieder mit speziellem Mörtel verschlossen. Die Probenentnahme begann im westlichen Bereich der Hochstraße B auf Höhe der Windthorststraße. Im Sinne einer „Wanderbaustelle“ wurden mehrere Hebebühnen für die Arbeiten von einer Untersuchungsstelle zur nächsten bewegt. Der jeweilige Bereich um die Arbeitsstellen war währenddessen abgesperrt. Insgesamt wurden etwa 60 Untersuchungsstellen geöffnet und beprobt. Der Verkehr auf der A 1 wurde durch die Arbeiten unter dem Bauwerk nicht eingeschränkt.
Was ist das Ziel der Untersuchungen?
Die Arbeiten dienen der Probenentnahme. Bei der anschließenden Untersuchung soll herausgefunden werden, ob der in der Hochstraße B verbaute Spannstahl einen Zustand aufweist, der das Risiko einer sogenannten Spannungsrisskorrosion erhöht. Es geht bei den Untersuchungen demnach nicht darum, die Standsicherheit der Hochstraße B zu überprüfen. Eine solche Prüfung wird alle drei Jahre durchgeführt und ist ebenfalls für dieses Jahr vorgesehen.
Wie geht es nach den Probenentnahmen weiter?
Die entnommenen Proben werden aktuell im Labor ausgewertet. Ein Gesamtbild des Zustandes der Hochstraße B kann erst ermittelt werden, wenn sämtliche Proben ausgewertet sind und die Ergebnisse des Gutachtens vorliegen.