A59: Dreiwöchige Sperrung rund um das Autobahnkreuz Leverkusen-West für das Einfahren des Stahlüberbaus des zweiten Teilbauwerks der Leverkusener Rheinbrücke
Von Dienstag (28.4.) um 10 Uhr bis voraussichtlich Mittwoch (20.5.) um 18 Uhr kommt es zu folgenden Sperrungen und Einschränkungen rund um das Autobahnkreuz (AK) Leverkusen-West:
- Aus Düsseldorf kommend ist die A59 vom Autobahndreieck (AD) Monheim-Süd bis zum Autobahnende in Leverkusen vollgesperrt. D.h. im Umkehrschluss, dass die A59 in Fahrtrichtung Leverkusen nur zwischen der Anschlussstelle (AS) Monheim und dem AD Monheim-Süd befahrbar ist. Dementsprechend sind auch keine Auf- und Abfahrten in Richtung Leverkusen in der AS Rheindorf möglich.
- Aus Leverkusen kommend ist keine Auffahrt auf die A59 in Richtung Düsseldorf möglich. Damit entfallen aus Leverkusen kommend auch die direkten Verbindungen auf die A1 sowohl in Fahrtrichtung Dortmund als auch in Richtung Koblenz/Trier.
- Im AK Leverkusen-West sind außerdem die Verbindungen von der A1 aus beiden Fahrtrichtungen kommend auf die A59 nach Leverkusen gesperrt. Die Verbindungen in Fahrtrichtung Düsseldorf werden hingegen erreicht.
Umleitungen
Der aus Düsseldorf/Monheim kommende Verkehr wird ab dem AD Monheim-Süd mit rotem Punkt über die A542 und die A3 umgeleitet.
Im Leverkusener Stadtgebiet wird der Verkehr mittels gelber Umleitungstafeln zur A3-AS Leverkusen-Zentrum geleitet.
Der Verkehr auf der A1 mit Ziel Leverkusen wird ebenfalls mit rotem Punkt zur A3-AS Leverkusen-Zentrum geführt.
Veränderte Verkehrsführung für den Rad- und Fußverkehr
Die gute Nachricht für Radfahrende: Während die A59 für den motorisierten Verkehr komplett gesperrt ist, bleibt der Rad- und Gehweg auf der neuen Rheinbrücke passierbar. Allerdings nicht auf der gewohnten Route entlang der A 59, sondern über ein Provisorium, das direkt am Rheinufer eingerichtet wird. Dieser Behelfsweg wird ausreichend beleuchtet und führt durch das Baufeld. Am Ende schließt der Weg wieder an den Rheinuferradweg an und wird quer über die A 59 bis zum Radweg am ersten Teilbauwerk der neuen Rheinbrücke geführt.
Weitere Informationen entnehmen Sie dem Flyer auf unserer Website.
Einfahren des Stahlüberbaus des zweiten Teilbauwerks der Leverkusener Rheinbrücke
Anfang Mai 2026 wird der Stahlüberbau des aktuell im Bau befindlichen zweiten Teilbauwerks der Leverkusener Rheinbrücke eingefahren. Das Verfahren ist deutlich aufwendiger als beim ersten Teilbauwerk und dauert daher mehrere Tage. Beim ersten Bauwerk konnten die Stahlträger auf ebener Fläche bewegt werden. Nun müssen große Unebenheiten zuvor mit Erde und Stahlplatten ausgeglichen werden, um eine ebene Fläche herzustellen.
Auf dieser bewegen sog. SPMT (selbstfahrende Schwerlasttransporter) die rund 1.200 Tonnen schweren Stahlteile millimetergenau. Insgesamt legt jeder Stahlträger eine Strecke von 115 Metern zurück und muss einen Höhenunterschied von acht Metern überwinden. Sie bestehen jeweils aus zwei Hohlkästen und den dazwischenliegenden Querträgern. Später trägt dieses Stahltragwerk die Fahrbahn der Autobahnbrücke.
Weitere Arbeiten während der Vollsperrung
Nachdem der Stahlüberbau seine Endposition auf Pfeiler und Brückenwiderlager erreicht, folgen weitere Arbeiten, die ebenfalls nur unter Vollsperrung möglich sind. Am Rand des Stahlteils werden Schalungen (sogenannte Kappenriegel) montiert und mit Beton verfüllt – sie bilden später den seitlichen Abschluss der Fahrbahn. Außerdem werden in der Fläche Fertigteilplatten aufgelegt. Auch die Demontage der Schwerlasttransporter und der gesamten Hilfseinrichtungen beansprucht weitere Tage.