Neubau der K36

Luftansicht der K36

Ersatzneubau K 36 und Einrichtung Turbokreisel am Knotenpunkt Rheinallee/ Westring.

Neubau der K36

Aktuelle Informationen zum Neubau der K36

Ab Ende 2026 wird die K36 gesperrt und abgerissen. Über das Bauwerk K36 gelangt der Verkehr von der A59 aus Düsseldorf kommend zur A1 in beide Fahrtrichtungen. Das Bauwerk muss durch einen Neubau ersetzt werden, um den Anforderungen des zukünftigen Verkehrs gerecht zu werden. 

Damit die Verbindung zur A1 während der rund 30-monatigen Bauzeit erhalten bleibt, bauen wir den Knotenpunkt Rheinallee/Westring ab Herbst 2026 zu einem sogenannten Turbokreisel um.

Turbokreisel am Knotenpunkt Rheinallee

Ein Turbokreisel ist ein besonders leistungsfähiger Kreisverkehr mit zwei Fahrstreifen. Anders als bei einem normalen Kreisverkehr sind die Fahrstreifen durch eine doppelte Markierung fest voneinander getrennt. Das bedeutet: Wer in den Kreisel einfährt, muss sich bereits vorher für den richtigen Fahrstreifen entscheiden – ein Fahrstreifenwechsel im Kreisel ist nicht möglich. Die entsprechende Beschilderung beginnt bereits auf der A59. Stellen Sie sich eine Einbahnstraße im Kreis vor: Die Route ist vorgegeben, man muss sich früh entscheiden – dafür fließt der Verkehr flüssiger. 

Der Innenbereich des Turbokreisels besteht aus festen baulichen Elementen, die ein Überfahren verhindern. Der äußere Bereich wird durch Markierungen und teilweise durch einen Bordstein begrenzt. Rettungsfahrzeuge können den Kreisverkehr im Notfall jederzeit überfahren.  

Normale Kreisverkehr im Vergleich mit Turbokreisel

Mikrosimulation: So fließt der Verkehr im Turbokreisel

Um anschaulich zu zeigen, wie die Verkehrsführung funktioniert, haben wir eine Mikrosimulation erstellt. Das Video zeigt, wie sich die verschiedenen Verkehrsströme durch den Turbokreisel bewegen.

Dazu zwei Hinweise:

Die Mikrosimulation bildet nicht alle Verkehre ab. Der Verkehr der K35 wurde zunächst nicht berücksichtigt. Eine nachträgliche Berechnung hat jedoch ergeben, dass sich diese Fahrzeuge über einen 100 Meter langen Einfädelungsstreifen sicher in den Turbokreisel einordnen können.

Auch die Querung für den Rad- und Fußverkehr am Westring, die Vorrang gegenüber dem Kreisverkehr hat, ist im Video nicht dargestellt. Auch hier haben Berechnungen bestätigt, dass die Leistungsfähigkeit des Turbokreisels dadurch nicht beeinträchtigt wird.

Wege durch den Turbokreisel

Wer aus Düsseldorf von der A59 kommt und auf die A1 möchte, nutzt den inneren Fahrstreifen als Wendeschleife zurück zur A1 (orange).

Wer Richtung Wiesdorf oder Bürrig möchte, fährt auf dem äußeren Fahrstreifen. Es gibt auch die Möglichkeit, den Kreisverkehr komplett zu durchfahren und auf dem Außenfahrstreifen zu wenden (violett).

Der Aufbau des Turbokreisels

Von der Rheinallee kommend gelangt man über den Kreisel in den Westring oder Richtung A59/A1 (rot).

Vom Westring kommend gelangt man nur zur A59 in Richtung Düsseldorf und zur A1 in beide Fahrtrichtungen (gelb). Wichtig: Die Verbindung Richtung Wiesdorf/Rheinallee entfällt während der Bauzeit.  Anwohnende, die bisher vom Westring/ Nobelstraße Richtung Wiesdorf (Wacht am Rhein) gefahren sind, können die B8 Europaring als Umleitung nutzen.

Aufbau des Turbokreisels

Auswirkungen auf den Autoverkehr

Ab der Sperrung der K 36 wird der Verkehr der A 59 aus Düsseldorf kommend über den Turbokreisel zur A1 geleitet. Für den Durchgangsverkehr in Richtung A1 richten wir eine großräumige Umleitung über die A542 und A3 ein. So entlasten wir den Knotenpunkt Rheinallee/Westring. Wer von Leverkusen aus Richtung Düsseldorf auf die A59 auffährt, ist von der Sperrung nicht betroffen.

In den Stoßzeiten morgens und nachmittags kann es auf der A59 zu Rückstauungen kommen. Die Stadtstraßen sind nach aktuellem Planungsstand nur geringfügig betroffen. Wir empfehlen während der Zeit der Sperrung der K 36, etwas mehr Zeit für Ihre Fahrten einzuplanen.

Das Kreuz Leverkusen-West mit den Abschnitten K36 und K35

Veränderungen für Rad- und Fußverkehr

Der Radweg wird auf die bestehende Baustraße umgeleitet. Diese ist rund sechs Meter breit, wovon ein Teil für den Radverkehr zur Verfügung gestellt wird.

Die Querungsmöglichkeit für den Rad- und Fußverkehr am Westring bleibt während der gesamten Bauzeit erhalten und gewährt allen Radfahrenden und Fußgängern Vorrang gegenüber dem Verkehr aus dem Kreisel.

 

 

FAQs

Was ist ein Turbokreisel und wie funktioniert er?

Ein Turbokreisel (auch Turbokreisverkehr) ist ein besonders leistungsfähiger Kreisverkehr mit zwei Fahrstreifen. Das Besondere: Die Fahrstreifen sind durch eine doppelte Markierung und bauliche Elemente fest voneinander getrennt. Ein Fahrstreifenwechsel im Kreisel ist daher nicht möglich. Wer einfährt, muss sich bereits vorher für den richtigen Fahrstreifen entscheiden – die entsprechende Beschilderung weist frühzeitig den Weg. Stellen Sie sich eine Einbahnstraße im Kreis vor: Die Route ist vorgegeben, man entscheidet sich früh – dafür fließt der Verkehr deutlich flüssiger als in einem herkömmlichen Kreisverkehr. Der Innenbereich besteht aus festen Elementen, die ein Überfahren verhindern. Der äußere Bereich wird durch Markierungen und teilweise durch einen Bordstein begrenzt. Rettungsfahrzeuge können den Kreisel im Notfall jederzeit überfahren.

Warum wird ein Turbokreisel an der Rheinallee in Leverkusen gebaut?

Ab Ende 2026 wird das Bauwerk K36 gesperrt und abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Die Bauzeit beträgt rund 30 Monate. Damit die Verbindung zur A1 in dieser Zeit erhalten bleibt, wird der Knotenpunkt Rheinallee/Westring zu einem Turbokreisel umgebaut. Er dient als leistungsfähige Übergangslösung, um den Verkehr während der gesamten Bauzeit sicher und möglichst flüssig abzuwickeln.

Wie komme ich während der Bauzeit der K36 auf die A1?

Wer aus Düsseldorf über die A59 kommt und zur A1 möchte, wird über den Turbokreisel an der Rheinallee geleitet. Dort nutzt man den inneren Fahrstreifen als Wendeschleife zurück zur A1. Wichtig: Die Fahrstreifenwahl muss bereits vor dem Kreisel getroffen werden – die Beschilderung beginnt schon auf der A59. Für den Durchgangsverkehr in Richtung A1 wird zusätzlich eine großräumige Umleitung über die A542 und A3 eingerichtet, um den Knotenpunkt zu entlasten. Wer von Leverkusen aus Richtung Düsseldorf auf die A59 auffährt, ist von der Sperrung nicht betroffen.

Welche Auswirkungen hat die Sperrung der K36 auf den Verkehr in Leverkusen?

In den Stoßzeiten morgens und nachmittags kann es auf der A59 zu Rückstauungen kommen. Die Stadtstraßen sind nach aktuellem Planungsstand nur geringfügig betroffen. Für den Durchgangsverkehr Richtung A1 wird eine großräumige Umleitung über die A542 und A3 eingerichtet, um den Knotenpunkt Rheinallee/Westring zu entlasten. Wichtig: Die Verbindung vom Westring Richtung Wiesdorf/Rheinallee entfällt während der Bauzeit. Anwohnende, die bisher vom Westring oder der Nobelstraße Richtung Wiesdorf gefahren sind, können den Europaring (B8) als Umleitung nutzen. Wir empfehlen, während der Sperrung etwas mehr Zeit für Ihre Fahrten einzuplanen.

Wie kommen Radfahrer und Fußgänger sicher über den Turbokreisel?

Die Querungsmöglichkeit für den Rad- und Fußverkehr am Westring bleibt während der gesamten Bauzeit erhalten. Radfahrende und Fußgänger haben dort Vorrang gegenüber dem Kfz-Verkehr im Kreisel. Der Radweg wird auf die bestehende Baustraße umgeleitet. Diese ist rund sechs Meter breit – ein Teil davon wird für den Radverkehr reserviert.

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