Kartierungsarbeiten im Planungsabschnitt A-bei-LEV: Umweltbüros erfassen Natur entlang A1 und A3
Leverkusen (Autobahn GmbH). Ab August 2026 beginnen im Rahmen des Planungsabschnitts A-bei-LEV erste Kartierungsarbeiten entlang der A1 und A3 sowie im Bereich des Leverkusener Autobahnkreuzes. Beauftragte Umweltbüros erfassen dabei Lebensräume, Pflanzen und Tiere im unmittelbaren Umfeld der Autobahnen, sogenannte Biotop- und Habitat-Kartierungen.
Diese Erhebungen sind gesetzlich vorgeschrieben und bilden die umweltfachliche Grundlage für die weitere Planung des Bauvorhabens. Sie sind ein notwendiger erster Schritt, bevor konkrete Planungsentscheidungen getroffen werden können. Bei diesen Arbeiten werden weder Bodenproben entnommen noch Entscheidungen über die Zulassung oder Ausführung des Straßenbauvorhabens getroffen.
Wie laufen die Kartierungen ab?
In den kommenden Wochen werden Fachleute der beauftragten Umweltbüros mit Karten, Ferngläsern und Messgeräten unterwegs sein und die Kartierungsarbeiten durchführen.
Die Arbeiten finden in dieser ersten Phase ausschließlich vom öffentlichen Raum aus statt – also von Straßen, Wegen und öffentlichen Flächen. Privatgrundstücke werden nicht betreten. Sollte nach der ersten Sichtung festgestellt werden, dass in Einzelfällen Privatgrundstücke für faunistische Erhebungen betreten werden müssen, werden Betroffene rechtzeitig vorab benachrichtigt.
Wann finden die Arbeiten statt?
Die ersten Kartierungen finden im August und September 2026 statt. Spätere Untersuchungen, insbesondere zur Tierwelt, sind ab Spätherbst 2026 geplant. Weitere Kartierungsarbeiten folgen in den Jahren 2027 und 2028.