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Rheinbrücke Leverkusen: Bauauftrag wird neu vergeben

Von der Autobahn GmbH ist die Entscheidung für den Weiterbau der Rheinbrücke Leverkusen getroffen worden. In Kürze wird eine Bietergemeinschaft um die Unternehmen SEH Engineering, Hochtief und Max Bögl den Zuschlag erhalten. Auftragswert: 216 Millionen Euro brutto.

Leverkusen Rheinbrücke

Von der Autobahn GmbH ist die Entscheidung für den Weiterbau der Rheinbrücke Leverkusen getroffen worden. In Kürze wird eine Bietergemeinschaft um die Unternehmen SEH Engineering, Hochtief und Max Bögl den Zuschlag erhalten. Auftragswert: 216 Millionen Euro brutto.

Die Unternehmen werden umgehend mit den Vorbereitungen beginnen, um im Frühjahr 2021 den Neubau fortsetzen zu können. Das Projekt wurde zum Jahresbeginn 2021 von der Autobahn GmbH übernommen, die das Ausschreibungsverfahren gemeinsam mit der betreuenden Niederlassung Rheinland entscheidend vorangetrieben hat. Der vorherige Bauauftrag musste im April 2020 gekündigt werden, nachdem gravierende Mängel in der Stahlbauausführung nicht vom Auftragnehmer beseitigt wurden.

 

Das Ziel ist weiterhin die Fertigstellung der ersten neuen Brücke Ende 2023. Dafür enthält der Bauvertrag unter anderem Bonusregelungen, die eine vorzeitige Fertigstellung ermöglichen.

 

„Wir sind froh, dass die Vergabe nun erfolgen kann und sehen dem Weiterbau dieser wichtigen Rheinbrücke optimistisch entgegen,“ sagt Thomas Ganz, Direktor der Autobahn GmbH Niederlassung Rheinland.

 

Für dieses und ähnliche Projekte wurde in der Niederlassung Rheinland ein eigener Geschäftsbereich Rheinbrücken mit Sitz in Köln gegründet. Seine Aufgabe wird zukünftig die Überwachung der Bestandsbrücken sowie Planung und Bau der Ersatzneubauten für Autobahn-Rheinbrücken in Nordrhein-Westfalen sein. Von den acht Rheinbrücken im Land, sollen fünf in den kommenden beiden Jahrzehnten durch Neubauten ersetzt werden.

 

Die bisherigen Bauwerke sind zum Teil über 60 Jahre alt und werden sowohl dem heutigen und dem zukünftig prognostizierten Verkehrsaufkommen als auch den Lasten nicht mehr gerecht. Direktor Thomas Ganz: „Mit dem Geschäftsbereich Rheinbrücken wird das Know-how und die Organisation der Maßnahmen an einer zentralen Stelle gebündelt. Es entsteht langfristig ein Kompetenzzentrum, das auch sicherstellt, dass wir immer genug einsatzbereite Rheinbrücken für den Verkehr haben.“

 

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